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Gesundheit für Ramada.

Bis vor wenigen Jahren waren die Menschen in der ländlichen Region um Ramada medizinisch praktisch unversorgt. Ca. 20% aller Kenianer zwischen 16 und 49 Jahren sind HIV-positiv. Menschen im arbeitsfähigen Alter, die für die Versorgung ihrer Familien nicht mehr zur Verfügung stehen und mit ihren Angehörigen unter erbärmlichsten Bedingungen leben müssen. Hinzu kommen Menschen mit Lepra und Krebs, die bisher gar nicht oder nur unzureichend versorgt werden konnten. Selbst leicht zu behandelnde Krankheiten wie Malaria, Durchfall oder eine Lungenentzündung enden hier oft tödlich. Unverstellbar, dass eine lebensrettende Infusion für umgerechnet gerade mal 15 Euro für die meisten unerreichbar ist.

Medizinische Versorgung für alle


Inzwischen hat sich in Ramada einiges getan. Die von der „Medizinischen Direkthilfe in Afrika e.V.“ (MDH) betriebene Gesundheitsstation hilft den Menschen, die bisher keinen Zugang zu medizinischer Versorgung hatten. Unter anderem mit mobilen Sprechstunden, in denen ehrenamtliche MDH-Mitglieder bis zu 1.000 Menschen pro Sprechstunde behandeln, mit speziellen Mutter-Kind-Angeboten, Impfprogrammen, Tuberkulosebehandlungen sowie Angeboten zur psychologischen Betreuung und Familienplanung.