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smart fellows - Projektbezogene Hilfe, die ankommt

smart fellows e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, hinter dem ein Freundeskreis von engagierten Unternehmern und Führungskräften aus der Wirtschaft steht. Unser Ziel ist die direkte, projektbezogene und dauerhafte Unterstützung der „Medizinischen Direkthilfe in Afrika e.V.“ (MDH), einer in Kenia offiziell registrierten „non-profit, non-government organization“. Durch dieses zielgerichtete Vorgehen können wir sicherstellen, dass Ihre Spenden, den Menschen vor Ort zugutekommen und nicht wie in großen Hilfsorganisationen im Verwaltungsapparat versickern.


Dezember 2012 - Impf- und Ernährungssprechstunde

Jeden Mittwoch und Freitag führen wir eine Impf- und Ernährungssprechstunde für Säuglinge und Kleinkinder durch. Dabei wird der Mutter ein Moskitonetz ausgehändigt.


Mai 2010 - Food for Work Programm

Viele unserer Mitglieder und Förderer haben seit letztem Jahr das "Food for Work" Programm unterstützt!

Viele Menschen sind wegen Dürre in unmittelbarer Umgebung der smart fellows Clinic des MDH Gesundheitszentrums hier in Ramada von Missernte und Hungersnot betroffen. Für sie haben wir als Überbrückungshilfe das "Food for Work" Programm geschaffen. Sie verrichten auf dem Gelände der smart fellows Clinic des MDH Gesundheitszentrums gemeinnützige Arbeit und bekommen dafür jeden Samstag Grundnahrungsmittel, um ihre Familien für die ganze Woche zu versorgen. Durch dieses Programm haben 466 Menschen täglich gut zu essen. Das sind 5 mehr als zu Beginn unseres Programms, denn 5 der Frauen haben während ihrer Zeit im "Food for Work" Programm Kinder geboren!

Nun hat endlich die lange ersehnte Regenzeit begonnen! Niemand kann wirklich vorhersagen, ob diese sich auch fortsetzen wird, aber wenn, dann wäre dies eine Chance, die Menschen in unserem Programm wieder auf "eigene Füße zu stellen". Nach der Verteilung von Saatgut im November 2009 war der Regen leider nicht so gut wie erhofft. Wir haben heute mit der erneuten Verteilung von Saatgut begonnen, müssen das "Food for Work" Programm aber noch weiter laufen lassen, bis die Ernte reif ist. Das kann noch 3 Monate dauern. Bis dahin benötigen wir dringend weitere finanzielle Unterstützung, um das Programm fortführen zu können! Bitte helfen Sie durch Ihre Spende!

Dr. Olaf Förster


06. April 2010 – Geburt im Busch

Unsere Ambulanz wird zu einem geburtshilflichen Notfall in den Busch gerufen. Etwa 5 km von der Clinic entfernt treffen wir auf Angehörige, die sich schon auf den Weg gemacht haben, um die Patientin auf einem Bett in die smart fellows Clinic des MDH Gesundheitszentrums Ramada zu tragen. Ein totes Kind ist zur Hälfte geboren, die andere Hälfte steckt noch im Geburtskanal fest. Bei näherer Untersuchung stellen wir fest, dass sich noch ein zweites Kind in der Gebärmutter befindet. Die Frau war nie zur Schwangerschaftsvorsorge gekommen und hatte Zwillinge, was sie vorher nicht wusste! Wir transportieren sie notfallmäßig in die smart fellows Clinic des MDH Gesundheitszentrums Ramada und bringen dort den zweiten Zwilling gesund zur Welt!

Ramada, 03.04.2010

 


04. April - Ostersonntag

Eine schwangere 26-jährige Frau kommt mit einer Unterleibsinfektion und starken Schmerzen in die smart fellows Clinic des MDH Gesundheitszentrums Ramada. Sie ist extrem blutarm und es besteht die Gefahr, dass sie bei der bevorstehenden Geburt verblutet.
Wir transportieren die Patientin notfallmäßig in das 50 km entfernte Krankenhaus zur Transfusion. Dort gebärt sie gesunde Zwillinge.


März 2010 - Notfall

Eine 32-jährige Mutter von 4 Kindern kommt mit akut aufgetretenen und heftigen Unterleibschmerzen in die smart fellows Clinic des MDH Gesundheitszentrums Ramada. Der Blutdruck ist niedrig, sie ist sehr blutarm und zu schwach um zu laufen.
Mithilfe des von smart fellows e.V. gesponserten Ultraschallgeräts kann Dr. Förster eine rupturierte extrauterine Schwangerschaft diagnostizieren. Das Leben der Frau ist akut gefährdet, denn sie droht innerlich zu verbluten! Mit unserer Ambulanz wird die Patientin notfallmäßig in das 50 km entfernte Distrikt Krankenhaus gebracht. Dort wird die Patientin notfallmäßig mit Blut transfundiert und operiert.
Sie überlebt und kam 3 Wochen später zur Nachkontrolle in die smart fellows Clinic des MDH Gesundheitszentrums Ramada. Sie ist noch etwas blutarm, aber ansonsten wohlauf und wird ein normales Leben führen können.


März 2010 - Chemotherapie

Chemotherapie eingetroffen. Am 01.03.2010 suchte ein 65-jähriger Mann mit einem 20 cm großen Tumor im Mund- und Gesichtsbereich unsere Hilfe. Durch das Ausmaß des Tumors kann er keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen. Außerdem leidet er an starken Schmerzen, die wir behandeln.
Als er letztes Jahr einen Termin zur Behandlung in Mombasa hatte, verunglückte der Bus, mit dem er unterwegs war. Er brach sich ein Bein und hatte dann keinen Mut mehr, sich einer Behandlung zu unterziehen. Durch eine Biopsie wurde der Tumor identifiziert.
Nach Rücksprache mit Kollegen in Deutschland bestellten wir die passende Chemotherapie, welcher der Patient nun unterzogen wird. In ganz Kenia gibt es nur 4 Onkologen. Daher bleiben viele Fälle unbehandelt.


November 2009 – Ultraschall und Echogerät

Endlich ist es soweit! Das Ultraschall- und Echogerät ist unversehrt in Ramada angekommen und funktioniert einwandfrei. Mit diesem qualitativ hochwertigen Gerät wurde die Qualität der medizinischen Versorgung in Ramada ganz deutlich verbessert.


smartfellows Benefiz Veranstaltung 2009

Hochwald meets Africa.

Am 6. Juni 2009 berichtet der Buschdoktor Dr. Olaf Förster persönlich den Gästen des smart fellows e.V. über sein Wirken an der smart fellows clinic in Ramada, Kenia. Einen sehr attraktiven Rahmen stellt das Kloster Marienhöh Hydeaway & Spa. Neben Personen des lokalen öffentlichen Lebens wird unter anderem Frau Esther Mujawajo, eine international anerkannte Menschenrechtlerin Gast der smart fellows sein.
Der Investor und smart fellows Mitglied Herr Dr. Jörg Haas ist froh und stolz, dass Marienhöh schon kurz nach der Eröffnung Treffpunkt von bundesweit angereisten Gästen anlässlich der smart fellows Benefiz Veranstaltung 2009 ist.


Gesundheit für Ramada

Bis vor wenigen Jahren waren die Menschen in der ländlichen Region um Ramada medizinisch praktisch unversorgt. Ungefähr 20% aller Kenianer zwischen 16 und 49 Jahren sind HIV-positiv. Menschen im arbeitsfähigen Alter, die für die Versorgung ihrer Familien nicht mehr zur Verfügung stehen und mit ihren Angehörigen unter erbärmlichsten Bedingungen leben müssen. 

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